Europe at Home – Beitrag aus Hildesheim online

Aufgrund technischer Schwierigkeiten wurde die Veröffentlichung verzögert. Jetzt ist der Beitrag Hildesheims für das internationale Kunstprojekt „Europe at Home“ online gegangen.

Im Kunstprojekt „Europe at Home“ beleuchten Kulturschaffende aus europäischen Städten die aktuelle Krise. Fotografin Anna-Lena Schotge und Autorin Helene Bukowski haben für das Projektbüro Hildesheim 2025 die regionale Kulturszene in den Blick genommen.

Die Onlineausstellung hat das Bewerbungsbüro zur Kulturhauptstadt der portugiesischen Stadt Faro ins Leben gerufen. Projektpartner überall in Europa sind aufgerufen, zehn Fotografien und eine Seite Literatur einzureichen. Das Thema: Wie erleben Kulturschaffende die Covid-19 Krise, diesen Moment der Geschichte, den ganz Europa zuhause verbringt. Fotos und Kurztexte aus allen teilnehmenden Städten lassen sich unter www.europeathome.eu einsehen.

Nachdem die Veröffentlichung durch technische Schwierigkeiten verzögert wurde, ist in dieser Woche auch der Beitrag aus Hildesheim online gegangen. Gleichzeitig veröffentlicht wurden Fotografien und Literatur aus Cluj (Rumänien), Maribor (Slowenien), Pécs (Ungarn), Plungè (Litauen) und Ptuj (Slowenien). Insgesamt nehmen nun 20 europäische Städte und 40 Künstlerinnen und Künstler an der Onlineausstellung teil.

Kurzbiografien der Künstlerinnen:

Anna-Lena Schotge, 1984 in Hoya geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin und studierte anschließend Gestaltung in Hildesheim. Sie gewann u.a. 2014 das Diplom vom „Berliner Type“ für die Gestaltung des Buches „Eine Stadt auf Fotopapier“ mit Natalie Brychcy, außerdem 2017 Gold im Nachwuchs vom „Berliner Type“ für einen Teil der Masterarbeit „alles was wir sehen ist nicht alles was ich bin“. 2019 gestaltete Schotge des erste Bid Book Hildesheims mit einem Team der HAWK, dessen Design internationale Beachtung fand.

Helene Bukowski, 1993 in Berlin geboren, studierte am Literaturinstitut in Hildesheim. Sie war Co-Autorin des Dokumentarfilms „Zehn Wochen Sommer“, der 2015 den Grimme Sonderpreis Kultur erhalten hat, Mitherausgeberin der BELLA triste und Teil der künstlerischen Leitung des PROSANOVA 17 – Festival für junge Literatur. Im Frühjahr 2019 erschien ihr Debütroman „Milchzähne“ (Blumenbar/Aufbau Verlag), für den sie u. a. für den Mara-Cassens-Preis, den Rauriser Literaturpreis und den Debütpreis der Lit.cologne nominiert war.

Europe at Home – Beitrag aus Hildesheim online

Alix Einfeldt, Foto: Anna-Lena Schotge

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